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Die Mathematik von Microsoft

Ich werde mal versuchen, ein Thema, das mich seit einige Monate beschäftigt, kurz mit Hilfe von Bildern auf den Punkt zu bringen. Ich halte Hyper-V, die Virtualisierungslösung von Microsoft für eine unausgereifte Technologie.

Erstens erlaubt es Hyper-V als Einzige der prominenten Virtualisierungstechnologien (KVM, XEN, VMware) nicht, mehr Speicher an die Clients zuzuweisen, als dem Host insgesamt zur Verfügung steht (sogenanntes Memory Overcommitment). Zum anderen scheint selbst das Zuweisen real existierender Ressourcen lausig implementiert zu sein.

Grundauslastung des Hyper-V Hosts

Grundauslastung des Hyper-V Hosts

 

Will man auf einem mit 24 GB ausgestatteten Windows 2008 Small Business Server (Dell T-710) mit einer Quad Core CPU einer virtuellen Maschine mehr als etwa 10 GB Arbeitsspeicher zuweisen (ein genauer Grenzwert bei dem der Fehler auftritt ist nicht feststellbar. In unseren Versuchen zwischen 8 und ca. 10,5 GB) bekommt man folgende Fehlermeldung.

Fehler beim Start des Hyper-V Clients

Fehler beim Start des Hyper-V Clients

 

Man schaue sich den Fehlernamen in Verbindung mit der Begründung dazu an. Wir wissen nicht was exakt da schief gelaufen ist, aber wir würden Microsoft davon abraten wollen, sich an der Neudefinition mathematischer Grundrechenarten zu beteiligen. Unseren Kunden würden wir vorerst ans Herz legen keine Microsoft Produkte wie Excel oder dergleichen mehr zu verwenden, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die offensichtlich fehlerhafte Berechnungsfunktion auch dort zum Einsatz kommt ‚-)

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